Haifang in Europa

Wer glaubt, dass Haifang und vor allem illegaler Haifang hauptsächlich ein asiatisches Problem sei, dem sei gesagt, dass diese Tatsache längst der Vergangenheit angehört.

Ich hatte den nachfolgenden Artikel beriets in meiner abonnierten UNTERWASSER gelesen, ihna ber erst in den letzten Tagen wieder ausgegraben weil auch Zeit dafür war. Wer dieses Tauchermagazin nicht hat – hier der Artikel zum Thema Haifang in Europa.

Meinen Dank für diesen Beitrag an Friederike Kremer-Obrock und ihrem Team von SharkProject.

Hier geht’s zum Artikel:

https://www.unterwasser.de/reportage/vigo-in-spanien-tausendfacher-haitod/

(0)

Share on FacebookEmail this to someone

neulich bei BILD.de … 6.623 Haie an Bord …

Knast, Millionen-Strafe 6.623 Haie an Bord von
China-Schiff entdeckt!

Auch bedrohte Arten darunter | 6623 Haie an Bord von China-Schiff entdeckt!Foto: AFP PHOTO /ENVIRONMENT MINISTRY OF ECUADOR, JUAN CEVALLOS / AFP
 

Sie waren abgemetzelt, zerstückelt und wie Holzpaletten im Frachtraum gestapelt 

Behörden stoppten am 25. August den chinesischen Frachter Fu Yuan Yu Leng 999 vor den Galápagos-Inseln, der dort illegal kreuzte. Als sie den Frachter durchsuchten, entdeckten sie Widerliches: Auf dem 98 Meter langen Schiff befanden sich 6.623 illegal getötete Haie, darunter auch Arten, die vom Aussterben bedroht sind! Das berichtete die Nationalparkverwaltung des zu Ecuador gehörenden Pazifik-Archipels am Sonntag.

Jetzt sind Crew und Reeder verurteilt worden! Der Schiffskapitän bekam mit vier Jahren Haft die Höchststrafe für das Delikt der Zerstörung von geschützter Flora und Fauna verhängt. Seine drei Offiziere wurden zu jeweils drei Jahren verurteilt, die übrigen 16 Seeleute an Bord zu je einem Jahr Gefängnis. Dem Reeder wurde ein Bußgeld in Höhe von 4,9 Millionen Euro auferlegt, zu zahlen an den Galápagos-Nationalpark.

Nationalparkdirektor Walter Bustos sagte der Nachrichtenagentur AFP nach dem Urteil: „Nach der von uns empfundenen enormen Empörung gleicht das den erlittenen Schaden aus, denn nun gibt es einen historischen Präzedenzfall.“ Der ecuadorianische Umweltminister Tarsicio Granizo twitterte: „Null Toleranz für Umweltverbrechen!“

Behörden entdeckten die Haie auf dem gestoppten chinesischen FrachterFoto: AFP PHOTO /ENVIRONMENT MINISTRY OF ECUADOR

► Die abgeschlachteten Tiere wurde in mehrere Reihen bis unters Dach des Frachtraums gestapelt.

Doch die 20 erwischten Besatzungsmitglieder des Frachters müssen sich dafür jetzt vor Gericht verantworten und sitzen in Untersuchungshaft. Das ecuadorianische Recht sieht für die Zerstörung von geschützter Flora und Fauna Haftstrafen zwischen einem und drei Jahren vor.

Menschen der Region protestieren gegen die chinesische SchiffscrewFoto: JUAN CEVALLOS / AFP
Im Namen der Haie fragt diese Demonstrantin nach GerechtigkeitFoto: JUAN CEVALLOS / AFP

Die Bewohner von San Cristóbal auf Galápagos protestierten vor der chinesischen Botschaft gegen die Crewmitglieder – die Polizei musste sich zum Schutz positionieren.

Rund um die Inseln, deren einzigartige Tier- und Pflanzenwelt einst den britischen Forscher Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie inspirierte, sind 138.000 Quadratkilometer Ozean geschützt. Es ist das größte Meeresschutzgebiet der Erde.

Zwei Mitglieder der chinesischen Crew werden abgeführtFoto: JUAN CEVALLOS / AFP

Meine Meinung dazu:
Die Strafen sind viel zu milde und ob die Geldstrafe jemals gezahlt wird bleibt auch abzuwarten. Aber bei Margen die über denen des Rauschgifthandels liegen, müssen wir uns nicht wundern, dass wir so etwas immer wieder erleben müssen. Leider wohl nur die Spitze eines großen Eisberges …

(0)

Share on FacebookEmail this to someone

Rückblick 3

Dieses Exemplar schwamm nicht nur sehr relaxt durch das Wasser, sondern hielt insgesamt etwas Abstand. Dass der Hai entspannt ist kann man an der Stellung seiner Brustflossen erkennen. Je waagerechter diese stehen, desto entspannter der Hai. Was man hier auch sehr gut sehen kann ist eine Verletzung an den Kiemen des Hais. Diese Verletzungen entstehen, wenn sich zwei Haie messen um heraus zu bekommen, wer der Chef im Ring ist. Sollte der Rivale – zum Beispiel er hier – nicht akzeptieren wollen, dass der andere Hai sich als den Chef ansieht, kann dieser mit einem Angriff und Biss in die Kiemen unmissverständlich klar machen: „… wenn du nicht abhaust, töte ich dich!“ – denn hinter den Kiemen ist der Weg zum Herzen des Hais nicht weit und mit einer zerfleischten Kiemenseite lässt es sich auch schwer „atmen“.

White Shark, Guadalupe - Mexico 2012
White Shark, Guadalupe – Mexico 2012

(58)

Share on FacebookEmail this to someone

Rückblick 2

Und weiter geth’s mit den „Viechern“ … wie ich die Großen Weißen gern nenne.

Dieses Exemplar hier umkreiste den Oberflächenkäfig (6m Tiefe) eine Weile immer von rechts nach links. Zig Runden zog er so durch das Wasser und kam dem Käfig dabei immer näher. Dann änderte er jedoch sein Schwimmmuster, machte auf der Stelle kehrt und kam ganz dicht an meinem Käfig vorbei, steckte kurz die Nase in die Öffnung für die Kameras schwamm weiter … und verschwand im Blau … Mir gelang leider nur dieses eine Foto, aber mit der GoPro habe ich es auch gefilmt. Werde ich hier auch noch posten …

White Shark, Guadalupe - Mexico 2012
White Shark, Guadalupe – Mexico 2012

(56)

Share on FacebookEmail this to someone

Rückblick

So, wenn ich schon nicht mehr dazu komme neue Bilder unter der Wasseroberfläche mehr zu machen, dann muss ich eben auf meiner Festplatte stöbern. Habe mir also ein wenig Zeit genommen um der Trip nach Guadalupe (Mexico) im Jahr 2012 nochmals Revue passieren zu lassen. Dabei habe ich mir überlegt, dass s/w-Fotos eigentlich gut zu den Sichtverhältnissen seinerzeit passen.

Anbei ein erster Eindruck …

White Shark, Guadalupe - Mexico 2012
White Shark, Guadalupe – Mexico 2012

(58)

Share on FacebookEmail this to someone

Wie die Zeit vergeht …

Jetzt sind es schon mehr als zwei Jahre als ich bei meinen heiß geliebten „Viechern“ war. Viel ist in der Vergangenheit passiert, nur zum Tauchen bin ich nicht mehr gekommen. Aber wenn sich die Familie vergrößert, so ist das ja logisch, dass für das Hobby keinerlei Kapazitäten vorhanden sind.

Aber, nachdem die zeitintensiven Monate vorbei sind, werde ich mich mal wieder verstärkt um meine Seite kümmern und ein paar neue Bilder posten, Themen und Ereignisse aufbereiten und das Eine oder Andere mehr.

Euer UW-Knipser

 

(117)

Share on FacebookEmail this to someone

Weißer Hai stärker bedroht, als gedacht …

… unter dieser Überschrift habe ich heute einen kurzen Artikel auf Seite 2 der Wochenzeitung „Märkischer Sonntag“ aus Frankfurt (Oder) gefunden.

Kapstadt (dpa):
Der Weiße Hai ist in den Weltmeeren nach Ansicht von Meeresbiologen in Südafrika deutlich stärker bedroht, als bisher gedacht. „Wir haben mit 532 weißen Haien vor der Küste Gansbaais nur halb so viel Haie entdeckt, wie vermutet“, berichtete der US-Meeresbiologe Oliver Jewell der Nachrichtenagentur dpa. Dabei gelte dieser Küstenabschnitt nach Kapstadt als das Gewässer mit der dichtesten Population Weißer Haie in der Welt. Die Überfischung der Haie werde vor allem wegen der Bedeutung ihrer Flossen für die asiatische Küche verursacht, betonte der Wissenschaftler. Er ist einer der Autoren der jetzt vorgestellten Hai-Studie des „Dyer Island Conservation Trust“ (DICT) in Gansbaai. Die Wissenschaftler kommen aufgrund ihrer fünf Jahre währenden Studien zu dem Ergebnis, dass auch die Gesamtzahl der Weißen Haie weltweit nur halb so groß sein könnte wie vermutet. Bisher lagen die Schätzungen zwischen 3.000 und 5.000 Tieren. Weltweit werden der „Sharklife Conservation Group“ zufolge zwischen 23 und 73 Millionen Haie aller Arten (pro Jahr!; eigene Anmerkung) getötet. Falls die Vermutungen stimmen, wäre der Weiße Hai eine der am meisten bedrohten Tierarten in der Welt, meinte Jewell. „Es ist an der Zeit für Südafrika, die Initiative zum verstärkten Schutz der Weißen Haie zu ergreifen“, forderte DICT-Chef Wilfred Chivell dem Nachrichtensender eNCA zufolge.

Hoffentlich hören die Verantwortlichen in Südafrika die Forderung und setzen diese um. Dann wäre wenigstens ein Anfang getan.
Nun hatte ich ja im August 2012 die Möglichkeit, die großen Weißen Haie selbst erleben zu dürfen. Hier endlich einmal ein Beitrag, der eben nicht nur über einen der seltenen, weltweiten Unfälle mit Haien berichtet, sondern über das drohende Ende dieser Tiere. Tatsache ist, dass wir auch auf unserer Reise weniger Exemplare gesehen haben, als vorher angenommen. Es wurde versucht Erklärungen dafür zu finden. Wir haben es auf die recht frühe Zeit und auf das Wetter geschoben. Anhand dieses Artikels habe ich aber eher die Vermutung, dass es daran wohl nicht gelegen haben wird.

Was viele auch gar nicht wissen: In den meisten Kosmetika ist Hai-Collagen enthalten. Obwohl man Collagen ja inzwischen künstlich herstellen kann, bedient man sich in der Kosmetikindustrie immer noch der natürlichen Ressourcen.

Aber wie es eben immer so ist, mit uns Menschen: Warnt jemand vor einer objektiv möglichen Katastrophe, wird das entweder ignoriert, oder notwendige Gegenmaßnahmen mit „… es wird schon nicht so schlimm werden … “ , oder noch besser mit: „… das ist nicht finanzierbar!“  nicht durchgeführt. Kommt es dann doch zur vorhergesagten Katastrophe, sind die selben Leute nur am Jammern ob des Ausmaßes der Katastrophe und über die benötigten finanziellen Mittel, um die Folgen der Katastrophe zu beseitigen.

Wir fliegen zum Mond, sogar zum Mars, haben aber absolut keine Ahnung, was sich auf ca. 70% unseres Planeten – nämlich unterhalb der Meeresoberfläche – abspielt. Ist das nicht traurig? Ich finde schon! Zugegeben, wir wissen nicht genau, was passiert, wenn die Top-Räuber, nämlich die Haie aus den Meeren verschwunden sind. Aber eine gewisse Vorahnung sollten wir bereits anhand der Erfahrungen aus überfischten Gewässern haben. Explosionsartige Vermehrung von Riesen-Quallen im Gelben Meer vor Japans Küste sollte uns Warnung genug sein.

400 Millionen Jahre Evolution haben die Haie überlebt.

50 Jahre Raubbau in den Meeren durch den Menschen reichen aus, diese Tiere auszurotten.

Und der Mensch will die führende und einzig zivilisierte Spezies auf diesem Planeten sein?

(136)

Share on FacebookEmail this to someone

Wie die Zeit vergeht …

Erst heute komme ich wieder einmal dazu, mich um meine kleine Seite zu kümmern. Man – jetzt ist es schon fast ein Jahr her, dass ich mit den großen Weissen tauchen konnte und durfte!

Fakt ist, ich würde es sofort wieder tun! Es sind einfach fantastische und in den  Medien dieser Welt leider viel zu oft falsch dargestellte Tiere. Von wegen Killer und Menschenfresser – nix da! Nicht einen einizigen „Angriff“ haben wir in den vier Tagen vor Guadelupe erlebt und es waren bis zu 7 Haie gleichzeitig um uns herum. Es gab keinen an Bord, der die Begeisterung für diese Tiere nicht teilte – und das, obwohl einige nur wegen der Seelöwen den Trip angetreten sind.

Aber nun ja – mein kleiner Beitrag wird an dem falschen Bild in den Köpfen der Menschen wohl nichts ändern. Aber eine Überlegung gebe ich zu bedenken: Pro Jahr werden durchschnittlich auf der ganzen Welt 10 Menschen durch Haibisse getötet. Der Mensch dagegen tötet p.a. dagegen ca. 200 Millionen Haie weltweit. Und das fast ausschließlich für die Flossen der Haie, die den Tieren bei lebendigem Leib abgeschnitten und die Haie dann wieder ins Meer geworfen werden, wo diese dann qualvoll ersticken.

Also wer ist jetzt der blutrünstige Killer?

(98)

Share on FacebookEmail this to someone

Hallo Welt!

Willkommen auf meiner Seite!

Derzeit werden die Inhalte komplett überarbeitet. Bald sind hier jedoch wieder Fotos aus der Unterwasserwelt zu sehen. Bitte ein wenig Geduld.

(116)

Share on FacebookEmail this to someone